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Wie baut man ein Insektenhotel selbst?

Sollten wir unsere Zeit zu Hause nicht für ökologisch nachhaltiges Heimwerken nutzen? Mit zahlreichen kleinen Gesten können wir die Artenvielfalt des Gartens bewahren... zum Beispiel mit einem Insektenhotel! Der schwarze Fuchs erzählt Ihnen mehr über den Wert eines Insektenhotels im Garten und verrät Ihnen, wie Sie es selbst bauen können. 

Warum sollte man sich ein Insektenhotel in den Garten stellen?

Hummeln, Marienkäfer, Laufkäfer, Mauerbienen, Florfliegen, Ohrwürmer, Schwebfliegen, Schmetterlinge: Diese verschiedenen Insektenarten in ihrer Vielfalt machen den Reichtum unserer Gärten aus; diese Vielfalt gilt es zu erhalten. Insekten zu schützen und ihnen die Fortpflanzung zu ermöglichen, sind zwei Hauptgründe, ein Insektenhotel im Garten bauen! Wir neigen nämlich dazu, den Rasen bis auf den Boden zu mähen und den Insekten dadurch nicht mehr genügend natürlichen Rückzugsraum zu lassen... Doch gerade im hohen Gras finden die Insekten zu verschiedenen Jahreszeiten Nahrung und Zuflucht. Das Insektenhotel stellt den Insekten somit einen neuen Ort zu Verfügung, um zu übernachten, sich im Winter zu zurückzuziehen, zu brüten oder sich vor dem Wetter zu schützen. Dieses kleine Haus fördert die Artenvielfalt Ihres Gartens, ermöglicht die Bestäubung von Blumen und eliminiert bestimmte Parasiten, die sonst Pflanzen oder Blumen befallen können. 

Wo stellt man das Insektenhotel am besten auf? 

Um den die Insekten einen guten und ganzjährigen Zufluchtsort zu geben, sollten Sie Ihr Insektenhotel windgeschützt und idealerweise nach Süden bis Südosten ausgerichtet aufstellen. Für sie ist es die Gelegenheit, den Sonnenschein zu genießen! 

Darüber hinaus müssen Insekten vor Regen geschützt werden. Daher können Sie Ihrem Hotel ein Dach geben. Schiefer etwa ist ein Material, das Wasser draußenhält. 

Außerdem empfiehlt es sich, Ihr Insektenhotel etwa 30 Zentimeter über dem Boden aufzuhängen, damit sie sich in Ruhe entwickeln können. Das Insektenhotel auf den Boden zu stellen könnte zwar eine gute Idee sein, weil auch kriechende Insekten Zugang zu ihm haben, aber leider auch Haustiere und Kinder, die die Insekten stören und gefährden könnten... Befestigen Sie das Insektenhotel mit einem Aufhängesystem an einer Mauer oder an einem starken und widerstandsfähigen Baum. 

Wie baut man ein Insektenhotel? 

Ein Insektenhotel kann jede von Ihnen gewünschte Größe und Form haben. Die praktischste ist oft die eines Hauses aus massiven, unbehandelten Holzbrettern.

Der Schwarze Fuchs stellt Ihnen ein Tutorial zur Verfügung, damit Sie dieses kleine Haus selbst bauen können: https://www.youtube.com/watch?v=2B97G2SLAjU Wenn sie ein nicht ganz so begeisterter Bastler sind, können Sie sich auch ein Insektenhotel im Gartencenter kaufen! 

Ziehen Sie für die Heimwerkerarbeiten Ihre Handschuhe an, und los geht‘s! 

Dieses Insektenhotel hat 6 Abteilungen, aber was soll dort hinein? Finden Sie heraus, welche Materialien je nach den darin lebenden Insekten verbaut werden sollten. 

  • Um Ohrwürmer anzulocken: Verwenden Sie Stroh, Heu oder trockenes Gras, in dem Blattläuse leben, die Ohrwürmer lieben. 
  • Um für Schwebfliegen attraktiv zu sein: Sammeln Sie trockene Bambus- oder Schilfstängel, die im Hotel in Bündeln angeordnet werden sollen. 
  • Um Laufkäfer anzulocken: Formen Sie Bündel aus Ästen und Zweigen. 

Sie können auch Totholz und Rindenstücke hinzufügen, die z.B. Xylophagen oder Marienkäfer anlocken. Insekten mögen im Allgemeinen Stämme mit mehreren kleinen Löchern zwischen 2 und 10 mm Durchmesser, in denen sie sich verbergen oder ihre Larven ablegen können. Wenn Sie zu Hause zerbrochene Tontöpfe haben, legen Sie sie ruhig dazu. Sie ziehen Ohrwürmer an.. 

Nutzen wir die warme Jahreszeit, um dieses Hotel zu bauen, und vollenden wir es mit Materialien, die Insekten mögen. Wenn der Herbst kommt, können Sie die Bewohner anlocken, indem Sie Honig oder Zuckerwasser in die Kammern geben... Dann brauchen sie nur noch ihre Wohnung zu wählen.

Warum und wie züchtet man Sonnenblumen im Garten?

Träumen Sie von hübschen Sonnenblumen im Garten, um Ihre Beete zu verschönern und herrliche Sträuße zu kreieren? Diese traditionelle einjährige Pflanze des Sommers lässt sich leicht aussäen und findet ihren Platz im Garten, solange die Sonne scheint! Entdecken Sie mit dem Schwarzen Fuchs die Sonnenblumen und lernen Sie, wie man sie erfolgreich anbaut. 

Die Sonnenblume sucht die Sonne

Die Sonnenblume ist eine einjährige, frostempfindliche Pflanze, die zur Familie der Asteraceae gehört und eine sonnige Lage schätzt. Sie hat ihren Ursprung in Nordamerika. 

Die Sonnenblume als Sonnenpflanze schlechthin hat den wissenschaftlichen Namen „Helianthus“, was im Lateinischen „Sonne“ bedeutet! Sie wird nach den letzten Frühjahrsfrösten Ende April und während des gesamten Monats Mai gepflanzt. Man kann ihre Blüten von Juli bis Oktober bewundern. Ihr leuchtendes Gelb bringt die Beete zum Strahlen und verleiht dem Garten ein ländliches Flair! 

5 gute Gründe für Sonnenblumen im Garten

  1. Die Sonnenblume ist eine leicht zu züchtende Pflanze! Das ist ideal für unerfahrene Gärtner. 
  2. Sie fördert die biologische Vielfalt Ihres Gartens! Als Bienentrachtpflanze produziert sie eine bedeutende Menge an Pollen und Nektar für Bienen. Diese sind ganz verrückt danach! Auch Vögel lieben die Sonnenblume wegen ihrer Samen ... Raupenfressende Meisen besuchen dann gerne Ihren Garten und schützen ihn vor den Schädlingen. 
  3. Die Sonnenblume ist eine Biomassepflanze. Im Herbst können Sie die Stängel zerkleinern und als Mulch für neue Kulturen verwenden. 
  4. Die Sonnenblume ist eine schöne Zierpflanze und wird als Sichtschutz für eine einsehbare Ecke des Gartens oder bei zu niedrigen Hecken verwendet. 
  5. Neben ihrer Bedeutung für die Umwelt und die Schönheit Ihres Gartens ist die Sonnenblume auch eine essbare Pflanze. Je nach Sorte sind die Samen mehr oder weniger groß und mehr oder weniger ausgeprägt. Sonnenblumenkerne sind reich an Eiweiß, Vitamin A, B und E und Kalzium und sollten uneingeschränkt genossen werden! 

Wie sät man Sonnenblumen im Garten? 

  • 1. Schritt: Bodenvorbereitung vor der Pflanzung

Ihr Boden sollte gründlich umgegraben und von Unkraut befreit sein, damit die Sonnenblume und ihre Wurzeln beim Wachsen nicht mit Unkraut konkurrieren müssen. 

  • 2. Schritt: Aussaat der Sonnenblumen

Sie befinden sich mitten in der Pflanzzeit, da die letzten Fröste endlich vorbei sind! Setzen Sie alle 10 cm einen Sonnenblumensamen etwa 3 cm tief in gesunde Erde.

Tipp des Schwarzen Fuchses: Es empfiehlt sich, die Sonnenblumensamen in etwa 15 Zentimeter Abstand zu säen, um den Wurzeln Raum zur Entwicklung zu geben. 

  • 3. Schritt: Beobachtung und Bewässerung Ihrer Sonnenblumenpflanzen

Nach ein paar Tagen können Sie bereits den Sonnenblumensamen und einen kleinen weißen Keim sehen. Dann folgt die Entwicklung eines großen behaarten Stängels. Am Ende dieses Stängels öffnet sich der Sonnenblumensamen und es entstehen 2 kleine runde Blätter, die Keimblätter genannt werden. Gießen Sie Ihre Sonnenblumenpflanzen ab Beginn des Sommers und bei heißem Wetter regelmäßig, um ihr Wachstum zu fördern. Die Samen werden dann voller! 

  • 4. Schritt: Ernte der Sonnenblumen

Das Ende des Sommers läutet die Sonnenblumenernte ein. Denn von Ende September bis Anfang Oktober erreichen die Sonnenblumen ihre Reife! Ihre Stängel trocknen allmählich aus und die Blüten biegen sich. 

Tipp des Schwarzen Fuchses für die Ernte der Sonnenblumenkerne: Schneiden Sie die Köpfe ab und trocknen Sie diese einige Tage lang an einem trockenen Ort. Sie brauchen dann nur noch mit dem Nagel darüber streichen, um festzustellen, dass die Samen getrocknet sind und sich durch vorsichtiges Reiben leicht ablösen lassen.  

Und wenn Sie angehende Gärtner einladen, mit Ihnen Sonnenblumen zu pflanzen? Das ist eine wunderbare Gelegenheit, einen gemeinsamen Moment zu verbringen und die verschiedenen Schritte der Pflanzung zu entdecken ...